
Vor zwei Jahren habe ich in meinem Newsbeitrag “Nachhaltigen Artenschutz betrieblich unterstützt!“ berichtet, wie ich auf das Projekt “KAEMENA blüht“ gestoßen bin und meine erste Blühpatenschaft übernommen habe. Was damals ein hoffnungsvoller Anfang war, hat sich inzwischen zu einem echten Leuchtturm-Projekt entwickelt – und genau das hat mich dazu bewogen, meine Unterstützung in diesem Jahr kurzerhand zu verdoppeln. „Dies ist ein Marathon – kein Sprint!“ bestätigte mich Hajo Kaemena in dieser Idee.
Denn was Hajo Kaemena und sein Team gemeinsam mit dem Diplom-Biologen und Wildbienenexperten Rolf Witt in den letzten fünf Jahren aufgebaut haben, ist wirklich beeindruckend: Kein oberflächliches Blühstreifen-Projekt, sondern ein wissenschaftlich begleitetes Artenschutzkonzept, das konsequent auf die Ergebnisse fortlaufender Untersuchungen reagiert. So werden – wenn besondere Arten wie die Gelbe Schornsteinwespe nachgewiesen werden – gezielt neue Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Rolf Witt bringt es selbst auf den Punkt: „Eine besondere Freude ist für mich die anhaltende Begeisterung bei Hajo Kaemena, der mit dem Projekt gewachsen ist und sich immer mehr zum Wildbienen- und Wespenfachmann entwickelt."
Diese Leidenschaft und Ernsthaftigkeit zahlen sich aus: Beim bundesweiten #beebetter-Award des Hubert Burda Verlages hat eine Fachjury das Projekt unter mehreren hundert Bewerbungen mit dem 1. Platz in der Kategorie Landwirtschaft ausgezeichnet. Ein Ergebnis, auf das ich als kleiner(!) Mitstreiter auch ein bisschen stolz bin!
Wenn Sie selbst einen nachhaltigen Beitrag zum Schutz der Wildbienen leisten möchten, dann schauen Sie doch mal auf der Projektseite von Kaemena blüht vorbei – oder melden Sie sich direkt beim Hof Kaemena für eine Führung an, um sich persönlich ein Bild zu machen. Es lohnt sich wirklich!
Herzlichen Glückwunsch an die Familie Kaemena und das ganze Team – auf die nächsten Jahre!








